
Wertvollste Spielerin auf Seiten des TVD gegen Waldgirmes: Libera Selina Ebner (li.) (Foto. Armin Kerscher)
Volleyballerinnen des TV Dingolfing verlieren gegen Waldgirmes mit 1:3 – (kia) Der Start in das neue Jahr für die Volleyballerinnen des TV Dingolfing in der 2.Bundesliga Pro ist misslungen. Mit 1:3 unterlagen die „Dingos“ am Sonntagnachmittag im Heimspiel gegen den Tabellensechsten TV Waldgirmes. Die Gäste aus Mittelhessen stellten sich als starker Gegner vor, der in Dingolfing fast ohne Fehler spielt und sich in allen Spielelementen als die bessere Mannschaft präsentierte. Dies bestätigte auch TVD-Coach Andreas Urmann bei seiner Analyse nach dem Spiel. Seine Mannschaft habe nach dem zweiten Satz nicht mehr zum Spiel gefunden und damit verdient und auch in den Sätzen drei und vier verdient verloren, so Urmann, der auf die am Knöchel verletzte Mittelblockerin Nina Herbe verzichten musste. Denn die Gäste bestimmten den Auftakt der Begegnung, zur Mitte des Satzes gestalteten die „Dingos“ das Spiel ausgeglichen, ehe sich Waldgirmes absetzte und den Auftaktsatz mit 25:18 gewann. Die rund 150 Zuschauer sahen anschließend im zweiten Spielabschnitt eine sich steigernde und starke Heimmannschaft, die von Anfang an auf dem Spielfeld präsent war. Ein klarer Vorsprung während des Satzes, der zwar zum Ende hin etwas schwand, reichte um mit 25:21 auszugleichen. Danach aber gab es einen Bruch im Dingolfinger Spiel, der TV Waldgirmes wurde immer sicherer in seinem Spiel und trotz Gegenwehr konnten die „Dingos“ die Begegnung zumindest ausgeglichen gestalten. Klar mit 25:11 und 25:14 gewannen die Gäste die Sätze drei und vier und damit nach 91 Minuten reiner Spielzeit die Begegnung mit 3:1. Als wertvollste Spielerin auf Seiten des TVD wurde Libera Selina Ebner gewählt und ausgezeichnet. Mit dieser Niederlage verbleiben die „Dingos“ auf Platz dreizehn in der Tabelle, damit weiterhin auf einem Abstiegsrang, allerdings nur einen Punkt zum „rettenden Ufer“, was das Ziel in dieser Saison ist. „Wir haben noch zwölf Spiele, davon acht in eigener Halle“, so schöpft Coach Urmann seine Hoffnung. Er wird den ursprünglichen Trainer Vincent Moder aus familiären Gründen nun bis zum Saisonende vertreten. Zufrieden zeigte er sich allerdings mit seinen jungen Talenten, die zum Einsatz kamen: mit Seona Nganaba und Carlotta Fleischmann standen zeitweise zwei 16jährige auf dem Spielfeld. Für die „Dingos“ folgt eine sicherlich trainingsintensive Woche, aber auch ein spielfreies Wochenende, ehe es übernächstes Wochenende einen Doppel-Heimspieltag mit den Begegnungen gegen den VCO Dresden und Grimma gibt.
