
Wertvollste Spielerin (MVP) beim Spiel am Samstag beim VfL Oythe. Christina Varela (Foto: Hermann Boxleitner)
Volleyballerinnen des TV Dingolfing verlieren beim VfL Oythe und in Düsseldorf – (kia) Ohne Punkt- und Satzgewinn kamen die Volleyballerinnen des TV Dingolfing von ihrem letzten Auswärts-Doppelwochenende der Saison in der 2.Bundesliga Pro am Sonntag um Mitternacht nach Hause. Nach rund 1500 Kilometer Fahrt waren zwei Drei-SatzNiederlagen im Gepäck, die die „Dingos“ weiterhin in Abstiegsgefahr verbleiben lassen. „Ohne fünf“ spielten die TVD-Damen beim VfL Oythe im niedersächsischen Vechta am frühen Samstagabend. Es fehlten zumeist wegen Studium und Prüfungen am Samstag und Montag Paula Hötschl, Nina Herbe, Franziska Koob, Lisa Winkler und Antonia Herpich. Die beiden Letztgenannten reisten nach Düsseldorf am Sonntag nach. Beim VfL Oythe standen somit TVD-Coach Andreas Urmann nur neun Spielerinnen zur Verfügung, darunter die drei 16jährigen Nachwuchstalente Seona Nganaba, Carlotta Fleischmann und Antonella Carinelli Garcia. Der Rumpfkader der „Dingos“ hielt sich aber zwei Sätze lang sehr gut gegen den Tabellendritten, gestaltete den Auftaktsatz lange ausgeglichen, um am Ende knapp mit 22:25 zu verlieren. Auch Satz Nummer zwei war lange umkämpft, doch auch dieser Spielabschnitt ging letztendlich an Oythe mit 25:18. Im dritten Satz setzte Trainer Urmann dann auf die Nachwuchstalente mit allen drei Jugendspielerinnen, die ihre Sache recht gut machten, doch der glatte 10:25-Satzverlust war nicht zu verhindern. Damit setzte es nach 64 Minuten reiner Spielzeit vor 220 Zuschauern eine Drei-Satz-Niederlage, wobei Christina Varela als wertvollste Spielerin auf Seiten des TVD ausgezeichnet wurde. Noch am Samstagabend ging es die rund 240 Kilometer weiter nach Düsseldorf, wo das zweite Auswärtsspiel gegen die dortige Eintracht Spontent stattfand. Die Gastgeberinnen rangierten vor der Begegnung auf Rang elf der Tabelle, vier Punkte vor dem TVD, von der Tabellenkonstellation her gesehen ein wichtiges Spiel in Richtung Klassenerhalt. Mit den zwei nachgereisten Spielerinnen standen dem Dingolfinger Coach Andreas Urmann elf Aktive zur Verfügung, allerdings immer noch ein dezimierter Kader. Leider gelang den „Dingos“ die Wiederholung des Erfolges aus der Vorrunde nicht – damals gab es in Dingolfing ein 3:1. Vor nur sechzig Zuschauern dominierten die Gastgeberinnen, lediglich Mitte des zweiten Satzes konnte der TVD die Begegnung ausgeglichen gestalten. Am Ende stand eine enttäuschende Drei-Satz-Niederlage in Düsseldorf mit 25:19, 25:15; 25:18 in 64 Minuten reiner Spielzeit vor nur sechzig Zuschauern. Als wertvollste Spielerin seitens der „Dingos“ wurde Antonia Herpich ausgezeichnet. Trainer Andreas Urmann zeigte sich enttäuscht, da „wir dem Druck einfach nicht standhalten“, so der erfahrene Coach, der aber auf die Spiele gegen die direkten Konkurrenten gegen den Abstieg zu Hause hinweist und hofft. „Bis dahin gehört weiter gearbeitet“, so Urmann. Aktuell steht der TVD weiterhin auf Rang dreizehn und damit auf dem ersten Abstiegsplatz. Allerdings hat der hintere Tabellennachbar Hörde den Abstand durch zwei Fünf-Satz-Niederlagen und damit dem Gewinn von zwei Punkten auf einen Zähler verringert. Am kommenden Sonntag steht das Heimspiel um 15 Uhr in der Dingolfinger Sporthalle Höll-Ost an. Zu Gast sind die BayerVolleys aus Leverkusen, aktuell Tabellenneunter.
