Lehrgang Conzept 40+

…begeisterte Dingolfinger Ju Jutsuka.

Nicht nur für Lebensältere! Referent Klaus Röhler, 4. DAN Ju Jutsu und Abteilungsleiterin Jutta konnten 34 Ju Jutsuka aus ganz Bayern im Juni zum Landeslehrgang Concept 40+ in der Turnhalle St. Josef begrüßen. Concept 40+ ist kein Ju Jutsu in Zeitlupe für Senioren sondern richtet das Hauptaugenmerk auf gelenk- und rückenschonend ausgeführte Selbstverteidigungstechniken. Das macht auch schon in jungen Jahren Sinn, um Schäden erst gar nicht entstehen zu lassen. Man kann Ju Jutsu, wenn’s richtig gemacht wird, auch in reiferen Jahren beginnen bzw. bis ins hohe Alter praktizieren. Klaus Röhler, Seniorenbeauftragter des Ju Jutsu Verbands Bayern stieg gleich beim Aufwärmen in das Thema rückenschonendes Ju Jutsu ein. Die Lehrgangsteilnehmer hatten sich zu Beginn die Technik „Körperrückstoß“ gewünscht. Klaus zeigte, wie diese zum Teil gefürchtete Technik ohne großen Kraftaufwand, dafür umso sauberer in der Technikausführung angewendet werden kann.

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Im zweiten Teil des Lehrgangs waren Hebeltechniken das große Thema. Vom Handdrehhebel, Fingerhebel, Armstreckhebel über die Schulter, bis zum Körperstreckhebel wurde der Bogen gespannt. Dabei machte Klaus immer wieder deutlich, wie leicht und spielerisch die Techniken ausgeführt werden können, wenn mit Einsatz der „Körperkraft“ statt mit Muskelkraft gearbeitet wird. Natürlich war auch wieder ein Teilnehmer mit Gummigelenken  dabei, der seine Trainingspartner fast verzweifeln ließ. Klaus ging auch auf diese Besonderheit ein und zeigte Lösungsmöglichkeiten auf. Zum Abschluß widmete sich der Referent den Besonderheiten im Prüfungsprogramm für Senioren oder Ju Jutsuka mit körperlichen Einschränkungen. Auch bei der Etikette ist es für Senioren möglich im Stand anzugrüßen, wenn beim Knien Probleme auftreten.

Dann gings im Programm mit Stoppfußstoß, großer Außensichel und Hüftfegen viel zu schnell auf das Lehrgangsende zu, das Klaus mit einem kleinen Spiel ausklingen ließ. Aus den vier lehrreichen Stunden nahmen die Teilnehmer viele positive Impulse mit und werden diese bestimmt in den nächsten Trainingseinheiten in den Vereinen weitergeben.

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